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DER
BAU DER WÖRTER |


My self as
Popfeminist-Artist
Woman is an Art-Show 2010
Kunst-Kredit Basel-Stadt 2010
Performance-Wettbewerb SICHT AUF´s ORIGINAL
Museum für Gegenwartskunst, Basel 6.Oktober


LANGSTRASSE VERLÄNGERN!
ETH
/ Architekturforum Zürich 2010
Brauerstrasse 16
In den Schaufenstern
spiegeln sich die Flagship Stores. Modische Menschen aus Zürich oder sonst
wo treffen sich in Trend-Lokalen. Und hoch über der Strasse erfreuen
sich sanierte Altbauwohnungen
höchster Mietpreise. Ein Hauch von Cappuccino liegt in der Luft und
aus den Radios erklingen vertraute Lieder aus den Charts. So könnte
es dereinst im Langstrassenquartier sein: lauschig wie im Seefeld, exquisit
wie am Zürichberg oder Mainstream
wie im Niederdorf.
So weit so schick. Die ersten Anzeichen dieser Entwicklung sind unübersehbar.
Aber was haben wir eigentlich davon, wenn das Lang-strassenquartier so wird,
wie der Rest der Stadt? Und wo könnten wir dann all das finden, was
das Langstrassenquartier einzigartig macht? Die Alteingesessenen, die Migranten,
die Prostituierten, die Hipster und Landeier, die Clubs und
Varietés, die Bars und bunten Läden, die engen Strassen und kleinen
Hinterhöfe,
und all das Heimliche das Unheimliche und das Unangepasste? Soll doch der
Rest der Stadt so werden, wie das Langstrassenquartier! Ein bisschen bunter,
ein bisschen offener, ein bisschen bescheidener. Wie das geht, zeigen:
http://www.urbanresearch.ethz.ch
VIDEOEX
Festival Zürich 2010
Myself
as Popfeminist – Artist
4. Living in Females Drifts
(Sucked out Of Noah’s Ark)
Description: Mit der Setzung «Myself as Popfeminist-Artist» verschafft
sich Andereggen eine Künstlerinnen-Identität, die sie zunächst
positioniert und in der Reflexion gleichzeitig kritisiert. «Living in
female Drifts (Sucked out Of Noah’s Ark)» ist die vierte innerhalb
einer sechsteiligen Serie, in welcher sie mit unterschiedlichen Zitatformen
und heutigen popfeministischen Klischees jongliert, um aufzudecken, was den
Frauen nach wie vor als befreiende Herausforderung verkauft wird. «Living
in Female Drifts (Sucked out Of Noah’s Ark)» widmet sich den Themen
Abtreibung und Fake-Folklore. Eine Frau sucht am menschenleeren Strand nach
ihrem Körper, setzt sich einem grossen Stein gegenüber oder sitzt
im Plastikstuhl und schaut den Wellen zu. Diesen Videobildern ist im Off eine
Textcollage aus Phrasen, Wörtern und Zitaten aus unterschiedlichen Medien
unterlegt, die – in gekonnt Andereggen’scher Manier – mit
popfeministischen Klischees, wie etwa dauerfrechen Sprüchen, Selbstbestimmtheit
und unbedingter Unterhaltsamkeit, durchwoben sind. (Evtixia Bibassis)
1.Preis
Schweizer Wettbewerb
Year: 2009
Format MiniDV
Length: 18:43 min
Land: CH