PRINZESSINNEN-DRAMEN
Der Tod und das Mädchen I - V
Elfriede Jelinek

Regie und Bühne: Michael Simon
Licht: Stefan Woinke / Michael Simon
Dramaturgie: Tilman Neuffer

Regieassistenz: Inga Meintel
Video: Wolfram Jantsch
Kostüme: Zana Bosnjak
Kostümassistenz: Esther Wolf
Souffleuse: Stefanie Rademacher
Regiehospitanz: Ralf Eger, Aude Poilroux

Bühnenbildassistenz: Steven Koop
Bühnenbildhospitanz: Bettina Pommer

Inspizient: Nikolaus Nauy
Schauspiel mit: Ariane Andereggen, Ursula Grossenbacher,
Anja Lechle, Theresa Trauth, Mona Petri

Premiere: 24.09.2005 Badisches Staatstheater, Karlsruhe

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Jemand, der wie ich mit der Sprache arbeitet und die privaten Dinge wie ein Arzt auf ihre Symptomatik abklopft oder wie ein Pantoffeltierchen die Realität abflimmert, um auf witzige Art die sozialen Klischees zu entlarven, den lässt man nicht gelten. Der wird vernichtet."
Elfriede Jelinek aus einem Gespräch mit André Müller, in: Die Weltwoche Nr.48, Zürich 2004

Presse:
"...Fest der Schauspielerinnen: Ariane Andereggen als
entwaffnend naives Dornröschen, Mona Petri als trügerisch herziges Schneewittchen, Teresa Trauth als koboldhafte Kerlin und pompös prinzlicher Primat, Anja Lechle als grotesker Jägersmann und schließlich Ursula Grossenbacher als mitreissend furiose, tragisch tobende Jackie-da hat sich ein vorzügliches Ensemble gefunden, das den schmalen Pfad zwischen Komödie
und Entsetzen, Schock und Schabernack zunehmend sicher meistert und die neckisch glitzernden Girlie-Kostüme (von Zana Bosnjak), mit denen die Damen anfangs die Bühne stürmen, um dort mit verteilten Rollen Jelineks sprachverliebte Nobelpreisrede vorzutragen, nachträglich Lügen strafte. Die Besucher (...) feierten am Ende die vorzügliche Leistung der Darstellerinnen mit begeistertem, anhaltendem Beifall. Dieses großartige Ensemble ist den Besuch allemal wert!"
BNN, 26.09.2005

"...Wer bei Elfriede Jelinek an Geschlechterkampf denkt, liegt falsch, denn die bekannten Opfer- und Täterschemata werden entwaffnend selbstironisch durchexerziert: Das muntere scharfsinnige Spiel der Damen um Schönheit, Konkurrenz, Macht wie Machtlosigkeit und Schmerz geht meistens nicht mal gegeneinander und schon gar nicht Frau gegen Mann. Die fünf entfalten ihre Stärken im Team, und in Soli und Duetten legt Simons gut trainierte Damenmannschaft...das Premierenpublikum im Kleinen Haus sparte nicht mit Beifall."
Badisches Tagblatt, 26.09.2005

 

 

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